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Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 15.02.2019 beschlossen, für die Wiedereinführung eines verpflichtenden Meisterbriefs in einigen Handwerksbranchen einzutreten.

Aus unserer Sicht ist diese Entscheidung ein positives Zeichen für Betriebe, Auszubildende und unsere Kunden.

Quer durch die politischen Parteien scheinen die Fehlentwicklungen seit der Handwerksreform zum 01.01.2004 erkannt worden. CDU und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, die Wiedereinführung der Meisterpflicht voranzubringen. Die Bundesratsentscheidung vom 15.02.2019 werten wir als ersten Meilenstein auf dem Weg, die entstandenen Fehlentwicklungen zu beheben.

Der Meisterbrief ist und bleibt ein Gütesiegel im Handwerk! Er steht für überragende Qualität und Ausbildungsleistung und ist ein Baustein für gute Arbeit im Handwerk.

Die Wiedereinführung der Meisterpflicht wird zu mehr sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen und Stabilität führen. Der Anteil der Schwarzarbeit wird sinken.

So profitieren sowohl private als auch öffentliche Haushalte von der Meisterpflicht als Instrument für gerechteren Wettbewerb.

Wir richten unsere Augen jetzt insbesondere auf die von der CDU und SPD eingerichtete Arbeitsgruppe im Deutschen Bundestag. Die Bundesratsentscheidung hat in uns hohe Erwartungen geweckt. Es liegt nun am Bundestag, diese Erwartungen mit Leben zu füllen.

Wir sind gespannt und werden die Entwicklung mit Zuversicht aber auch kritisch beobachten.

 

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