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Foto: Von links:  Prüfungsausschuss: Obermeister Heinrich Brand, Mitarbeitervertreterin Susann Radczewske

Absolvent:innen:

Kenji Nesper; Betrieb: M. Diercks, Nordholz

Finn Meier ; Betrieb: J. Heidorn, Achim

Jonas Feist ; Betrieb: M. Rinas, Debstedt

Simone Anabell Schwarz ; Betrieb:  H. Brand,  Schwanewede

Lukas Jehn ; Betrieb: K. Henning, Worpswede

Eve-Marie Hinke ; Betrieb:  M. Lepeck, Cuxhaven

Lehrlingswart Frank Burmester, Lehrer Klaus Langer

Kenji Nesper, Finn Meier, Jonas Feist, Simone Anabell Schwarz, Lukas Jehn, Eve-Marie Hinke

26.08.2022. Innungshaus der Schornsteinfeger in Stade. Sechs neue Schornsteinfeger:innen entlässt die Prüfungskommission der Schornsteinfeger-Innung Stade für den Elbe-Weser-Raum in die Freiheit und somit: „In eine sich immer schneller drehende Welt. Die Absolvent:innen stehen vor großen Herausforderungen, die Fragen der Kunden sind heute größer und komplexer denn je – neben dem Handwerklichen bedarf es auch ein Händchen für Dienstleistung, Service und Beratung“, so Obermeister Heinrich Brand. Sechs Absolvent:innen halten nun stolz ihren Gesellenbrief in der Hand und steigen den Menschen aufs Dach. Finn Meier konnte sich dabei den Sieg des Innungsbesten einheimsen. Doch hinter dem Schornsteinfegerberuf steckt weitausmehr als das traditionelle „Ausfegen“. Als Schornsteinfegerin oder Schornsteinfeger ist man Expert/-in rund um sichere und saubere Wärme. Sie messen den Schadstoffausstoß von Heizungen und anderen Feuerungsanlagen, prüfen deren Sicherheit und reinigen Schornsteine und Abgasleitungen. Außerdem berät man in Sachen Nachhaltigkeit und bei Fragen zu Energieeinsparung und Energieeffizienz von Heizungen. Ganz nebenbei gilt man als Glücksbringer für Haus und Hof.

Und auch dieser Beruf ist vor dem Fachkräftemangel nicht gefeit. “Wir suchen auf der einen Seite händeringend Auszubildende, aber auch Betriebe, die sich das Ausbilden wieder ganz oben auf ihre Fahne schreiben“, so Brand. Denn ohne Nachwuchs keine neuen Mitarbeiter und: „Dafür sind wir alle verantwortlich – auch wenn die Ausbildungszeit keine leichte ist, lohnt es sich daran festzuhalten, für jeden von uns“, appelliert er an seine Kolleg:innen aus dem gesamten Elbe-Weser-Raum.

Dabei gebe es auch viele verschiedene Modelle: „Bei kleinen Betrieben könne man sich auf Kooperationen mit anderen Betrieben einigen, zum Beispiel ein Azubi-Sharing. „ – Kann ich nicht- ist ja oft eher ein -will ich nicht- “. Davon müssten die Schornsteinfeger schnell weg kommen, damit die Personalie gesichert ist, denn: „Wir stehen wirklich vor herausfordernden Zeiten, die Telefone stehen bei keinem mehr still – Wärme ist gerade heute ein ganz heißes Thema.“

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